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„Promi Big Brother“ 2026: Diese Geschichten und Namen prägen die neue Staffel
Die 14. Staffel von „Promi Big Brother“ startet am 5. Oktober 2026 in SAT.1 und auf Joyn. Im Mittelpunkt stehen prominente Bewohnerinnen und Bewohner mit sehr unterschiedlichen Biografien – von No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa über den ehemaligen Fußballprofi Christian Lell bis zum Gastronom René „Redo“ Dost.
Während Joyn den offiziellen Starttermin, Sendezeiten und den 24-Stunden-Livestream nennt, berichtet die Südwest Presse über weitere bestätigte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die einzelnen Porträts von Joyn beleuchten zudem die persönlichen Krisen, beruflichen Neuanfänge und öffentlichen Kontroversen einiger Kandidaten.
Nadja Benaissa: Zwischen No Angels, Krise und Neustart
Nadja Benaissa ist laut Joyn 44 Jahre alt, lebt in Berlin und arbeitet als Sängerin und Songwriterin. Bei „Promi Big Brother“ wagt sie demnach einen Neustart und bringt eine Geschichte mit, die von Pop-Erfolg, persönlichen Krisen und einem späteren Comeback geprägt ist.
Mit 18 Jahren wurde Benaissa über „Popstars“ Mitglied der No Angels. Joyn beschreibt die damalige Zeit als rasanten Aufstieg mit Millionen verkauften Platten, Chart-Rekorden und einem Leben auf der Überholspur. Auch als Solokünstlerin blieb sie im Rampenlicht: Beim Bundesvision Song Contest 2006 erreichte sie Platz 4, beim ersten Comeback der No Angels nahm sie 2008 am Eurovision Song Contest teil.
Hinter der öffentlichen Fassade habe Benaissa jedoch mit erheblichen persönlichen Belastungen gelebt. Sie war bereits Mutter, hatte eine schwere Jugend mit Drogen hinter sich und lebte seit ihrer Jugend mit einer HIV-Infektion, die sie als ihr tiefstes Geheimnis hütete.
2009 wurde ihre HIV-Infektion gegen ihren Willen öffentlich. Ein Jahr später stand sie vor Gericht, weil sie Sexualpartner nicht informiert hatte, und wurde wegen Körperverletzung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Danach verließ sie die No Angels und zog sich laut Joyn fast zehn Jahre aus der Öffentlichkeit zurück.
In dieser Zeit holte Benaissa ihren Schulabschluss nach, absolvierte eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau und fand fernab von Ruhm und roten Teppichen zu sich selbst. Ihr Comeback begann mit den No Angels 2021, setzte sich mit ihrer Rolle als Maria in „Die Passion“ fort und führte schließlich zu ihrer Rolle als Überraschungs-Favoritin bei „Let’s Dance“ 2026.
„Sie ist nicht mehr nur der Popstar, sie ist eine Frau, die weiß, was es heißt, zu fallen und – was noch viel wichtiger ist – wieder aufzustehen.“ – Joyn
Joyn erwartet von Benaissa keine typische Reality-TV-Rolle. Sie suche nicht den schnellen Ruhm oder den nächsten Konflikt, sondern könnte im „Promi Big Brother“-Haus zur ruhigen und empathischen Bewohnerin werden.
Infobox – Nadja Benaissa: 44 Jahre, Berlin, Sängerin und Songwriterin; Mitglied der No Angels seit dem Alter von 18 Jahren; Platz 4 beim Bundesvision Song Contest 2006; Eurovision Song Contest 2008; Comeback mit den No Angels 2021 und Teilnahme an „Let’s Dance“ 2026. Quelle: Joyn.
Christian Lell: Vom FC-Bayern-Spieler zum spirituellen Coach
Christian Lell ist laut Joyn 42 Jahre alt, lebt in München und war ehemaliger Fußballprofi, Unternehmer und Coach. Vor seinem Einzug bei „Promi Big Brother“ 2026 soll er seine bewegte Lebensgeschichte zwischen sportlichem Aufstieg, Drogen, Gerichtsverfahren, finanziellem Ruin und persönlicher Neuorientierung erzählen.
Lell beschreibt seine Kindheit als von „Alkohol, Gewalt und Missbrauch geprägt“. Der Fußballplatz beim FC Bayern wurde für ihn zum Zufluchtsort. Er arbeitete sich durch die Jugendabteilungen, war Balljunge bei den Profis und erfüllte sich 2003 mit seinem Bundesliga-Debüt für den FC Bayern einen Kindheitstraum.
An der Seite von Stars wie Michael Ballack wurde Lell Deutscher Meister und Pokalsieger. Joyn bezeichnet diese Erfolge als Höhepunkt seines Aufstiegs vom Jungen aus schwierigen Verhältnissen zum erfolgreichen Profifußballer.
Nach seinem Wechsel zu Hertha BSC folgte ein schleichender Abstieg. Eine Schiedsrichter-Beleidigung sorgte für einen Eklat, während sich sein Privatleben zunehmend verkomplizierte. Der Tod seiner Schwester im Jahr 2014, die an Mukoviszidose starb, war ein weiterer schwerer Schicksalsschlag.
Später folgten Schlagzeilen über Kokainkonsum, Verurteilungen und der wirtschaftliche Zusammenbruch seines Immobilienimperiums. Lell sagt heute über diese Zeit: „Jeder Mensch hat eine Vergangenheit.“
Nach dem Verlust seines bisherigen Lebens leitete Lell laut Joyn eine radikale Wende ein. Er entdeckte die Vipassana-Meditation, stellte seine Ernährung um und begann, seine Depressionen und seine Vergangenheit aufzuarbeiten.
Heute arbeitet Lell unter dem Motto „Finding Freedom“ als Coach für Menschen, die unter Druck stehen. Sein Buch „From Ego to Heart“ soll seine persönliche Transformation dokumentieren. Der Einzug bei „Promi Big Brother“ sei für ihn kein Comeback ins Rampenlicht, sondern ein Test seiner neuen Stabilität.
Infobox – Christian Lell: 42 Jahre, München, ehemaliger Fußballprofi, Unternehmer und Coach; Bundesliga-Debüt 2003 beim FC Bayern; Deutscher Meister und Pokalsieger; heute spiritueller Coach unter dem Motto „Finding Freedom“. Quelle: Joyn.
Redo: Vom Social-Media-Phänomen zum Reality-Kandidaten
Der Gastronom René Dost, bekannt unter dem Namen Redo, zieht ebenfalls bei „Promi Big Brother“ 2026 ein. Joyn beschreibt den 57-Jährigen, der in Ketzin / Havel lebt und als Unternehmer und Gastronom arbeitet, als XXL-Gastronom und Social-Media-Phänomen.
Innerhalb weniger Monate wurde Redo mit seinen lauten „GIG – Gastro ist geil“-Videos bundesweit bekannt. Aus dem Gastronomen, den viele zuvor höchstens aus „Mein Lokal, Dein Lokal“ kannten, wurde laut Joyn ein Meme-König.
Der rasante Aufstieg hatte jedoch eine Kehrseite. Fake-Bestellungen, Telefon-Terror und eine wachsende Anti-Fangemeinde, die ihn gezielt sabotiert, wurden dem Bericht zufolge zu seinem Alltag. Auch Berichte über massive Hygiene-Mängel in seinen Betrieben machten die Runde.
Eine eskalierte Autogrammstunde mit seinem Lamborghini auf dem Berliner Ku’damm endete laut Joyn mit einem Polizeieinsatz und einem verletzten Mädchen. Aus dem gefeierten „Macher“ sei dadurch für viele eine Reizfigur geworden.
Redo versucht nach Darstellung von Joyn, seinen Bekanntheitsgrad auch geschäftlich zu nutzen. Er veröffentlichte den eigenen Song „Glück ist geil“ und ein Business-Buch und inszenierte sich weiterhin als Regisseur seiner viralen Clips.
Im „Promi Big Brother“-Haus verliert er jedoch die Kontrolle über sein gewohntes Umfeld. Handy, Firma und Mitarbeiter bleiben zurück. Stattdessen erwarten ihn fremde Menschen und Kameras, die seine Reaktionen rund um die Uhr einfangen, ohne dass er den Schnitt kontrollieren kann.
Joyn verweist zugleich auf eine andere Seite des Gastronomen. In einem fast fünfstündigen Podcast mit Tim Gabel habe Redo auch als sensibler und fleißiger Mann gezeigt, der unter dem Hass leide. Die Sendung könnte damit für ihn zu einer Zwangspause vom Arbeitsleben und zu einer persönlichen Bewährungsprobe werden.
Infobox – Redo: Bürgerlich René Dost, 57 Jahre, Ketzin / Havel, Unternehmer und Gastronom; bekannt durch „GIG – Gastro ist geil“-Videos, den Song „Glück ist geil“ und ein Business-Buch. Quelle: Joyn.
Weitere bestätigte Bewohnerinnen und Bewohner
Die Südwest Presse nennt neben Nadja Benaissa, Christian Lell und Redo weitere Namen für die 14. Staffel. Dazu gehören Maurice Dziwak, Nina Bridney, Godfrey Egbon, Francesca Morgese, Gia Georgina und Gedeon Burkhard.
Joyn führt außerdem Box-Legende Axel Schulz als Bewohner auf. Die Südwest Presse berichtet, dass die Produktion weitere Bewohnerinnen und Bewohner bekannt gegeben hat, weist jedoch darauf hin, dass eine offizielle Teilnehmerzahl bislang nicht genannt wurde.
- Maurice Dziwak
- Nina Bridney
- Godfrey Egbon
- Francesca Morgese
- Gia Georgina
- Gedeon Burkhard
- Axel Schulz
Nach Angaben der Südwest Presse lag die Teilnehmerzahl in vergangenen Staffeln zwischen 12 und 18 Promis. Wie viele Stars 2026 tatsächlich in den Container beziehungsweise in den Garten einziehen, ist laut Quelle noch nicht offiziell bekannt.
Infobox – Besetzung: Als weitere Namen werden Maurice Dziwak, Nina Bridney, Godfrey Egbon, Francesca Morgese, Gia Georgina, Gedeon Burkhard und Axel Schulz genannt. Eine offizielle Teilnehmerzahl wurde bisher nicht bekannt gegeben. Quelle: Südwest Presse.
Start, Moderation und Übertragung
Die neue Staffel von „Promi Big Brother“ beginnt am Montag, 5. Oktober 2026. Joyn kündigt die tägliche Hauptshow ab diesem Datum um 20:15 Uhr live in SAT.1 und auf Joyn an.
Moderiert wird das Reality-Format auch 2026 von Marlene Lufen und Jochen Schropp. Direkt im Anschluss an die tägliche Hauptshow soll die „Promi Big Brother – Die Late Night Show“ die Ereignisse aus dem Garten analysieren und diskutieren.
| Format | Angabe |
|---|---|
| Staffel | 14. Staffel |
| Start | Montag, 5. Oktober 2026 |
| Hauptshow | Täglich um 20:15 Uhr |
| Übertragung | SAT.1 und Joyn |
| Moderation | Marlene Lufen und Jochen Schropp |
| Zusatzformat | „Promi Big Brother – Die Late Night Show“ |
| Livestream | „Promi Big Brother – 24 Stunden Livestream“ exklusiv auf Joyn |
Verpasste Folgen sollen laut Joyn direkt nach der TV-Ausstrahlung kostenlos in der Joyn-Mediathek verfügbar sein. Für Zuschauerinnen und Zuschauer, die keine Szene verpassen möchten, wird zusätzlich ein exklusiver „Promi Big Brother – 24 Stunden Livestream“ auf Joyn angeboten.
Der Livestream soll rund um die Uhr, ohne Schnitte und ohne Unterbrechung vom ersten bis zum letzten Tag Einblicke in das Geschehen im Garten geben. Joyn stellt außerdem die Episoden der vergangenen Staffel zum Streamen bereit, darunter das Finale von 2025.
Infobox – Sendung: Start am 5. Oktober 2026; täglich um 20:15 Uhr live in SAT.1 und auf Joyn; Moderation durch Marlene Lufen und Jochen Schropp; zusätzlicher 24-Stunden-Livestream exklusiv auf Joyn. Quelle: Joyn.
Boris Rhein spricht über seine heimliche „Bravo“-Lektüre
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat laut SZ.de über seine Kindheit und sein heimliches Interesse an der Jugendzeitschrift „Bravo“ gesprochen. Der heute 54 Jahre alte CDU-Politiker sagte der Bild, er habe als Kind in dem Magazin gelesen, obwohl die Zeitschrift zu Hause nicht willkommen gewesen sei.
Rhein erklärte, seine Mutter habe die „Bravo“ vermutlich als „Schundliteratur“ oder als „Schweinskram“ empfunden. Trotzdem habe er das Heft heimlich gelesen – „unterm Tisch also“, wie er sagte.
„Ich glaube, dass meine Mutter das als Schweinskram empfunden hat.“ – Boris Rhein, zitiert von SZ.de
Infobox – Boris Rhein: 54 Jahre, Hessens Ministerpräsident; las als Kind heimlich „Bravo“, obwohl seine Mutter das Magazin als nicht willkommene Zeitschrift betrachtete. Quelle: SZ.de.
Dylan Sprouse bezeichnete seine Karriere als Kinderarbeit
Schauspieler Dylan Sprouse hat laut SZ.de über seine frühen Berufsjahre gesprochen und diese als Kinderarbeit bezeichnet. Der heute 34-Jährige war bereits als Baby im Fernsehen zu sehen und wurde später durch seine Rolle in „Hotel Zack & Cody“ zum Kinderstar.
In seinem Podcast „Wildmen“ sagte Sprouse, es sei Kinderarbeit, wenn man in diesem Alter an einer Karriere arbeite. Zwar hätten Kinder in Kohlebergwerken früher körperlich deutlich härtere Arbeit verrichtet, doch auch das Singen und Tanzen als Kind empfinde er als Kinderarbeit.
Sprouse sprach zudem über mentale Hürden, die er bei sich als Erwachsener bemerkt habe. Während seiner Schauspielzeit im Kindesalter habe er eine „Workaholic-Einstellung“ entwickelt und zugleich das Gefühl gehabt, lange überlebt zu haben.
„Es ist Kinderarbeit, wenn du an einer Karriere arbeitest in dem Alter.“ – Dylan Sprouse, zitiert von SZ.de
Infobox – Dylan Sprouse: 34 Jahre, Schauspieler; bereits als Baby im Fernsehen; später Kinderstar durch „Hotel Zack & Cody“; sprach im Podcast „Wildmen“ über Kinderarbeit, mentale Hürden und eine „Workaholic-Einstellung“. Quelle: SZ.de.
Peter Kloeppel weist Bundespräsidenten-Frage zurück
Der langjährige RTL-Host Peter Kloeppel möchte laut SZ.de nicht selbst Bundespräsident werden. Auf die Frage der Deutschen Presse-Agentur, ob er für das Amt zur Verfügung stünde, antwortete der 67-Jährige: „Um Himmels Willen, wie kommen Sie denn auf die Frage?“
Kloeppel, der seit 2024 im Ruhestand ist, formulierte zugleich seine Erwartungen an das Amt. Er wünsche sich eine Persönlichkeit, die möglichst viele Deutsche repräsentiere, ihre Anliegen, Sorgen und Hoffnungen registriere und ihnen Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft aufzeige.
Darüber hinaus bezeichnete Kloeppel die Gesellschaft als Gemeinschaftsprojekt, für das sich jeder verantwortlich fühlen sollte. Eine Bundespräsidentin oder ein Bundespräsident müsse dabei eine politisch unabhängige, weithin sichtbare und nicht zu überhörende Führungsfunktion einnehmen.
„Ich wünsche mir eine Persönlichkeit, die nicht nur möglichst viele Deutsche repräsentiert, sondern deren Anliegen, Sorgen und Hoffnungen registriert und ihnen Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft aufzeigt.“ – Peter Kloeppel, zitiert von SZ.de
Kloeppel lebt mit seiner Frau Carol, einer Amerikanerin, abwechselnd in den USA und in Deutschland. Die Frage nach einer eigenen Kandidatur beantwortete er damit klar ablehnend, äußerte sich aber ausführlich zu den Anforderungen an das Amt.
Infobox – Peter Kloeppel: 67 Jahre, langjähriger RTL-Host, seit 2024 im Ruhestand; lebt abwechselnd in den USA und in Deutschland; lehnt eine eigene Kandidatur als Bundespräsident ab. Quelle: SZ.de.
Charlotte Knobloch spricht über ihre Familie
Charlotte Knobloch, 93 Jahre alt und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern, hat gegenüber der Bunten über ihren Wunsch nach mehr Nähe zu ihren Nachkommen gesprochen. Sie sagte, es hätte ihr gefallen, Kinder und Enkel um sich zu haben.
Knobloch verwies dabei auf die Bedeutung des Familienabends im Judentum. Jeden Freitagabend sei ein Familienabend, sie selbst sei an diesem Abend allein.
„Es hätte mir schon gefallen, Kinder und Enkel um mich zu haben.“ – Charlotte Knobloch, zitiert von SZ.de
Ihre beiden Töchter und alle Enkel haben Deutschland verlassen, während ihr Sohn weiterhin hier lebt. Knoblochs Ehemann Samuel Knobloch, den sie 1951 geheiratet hatte, starb 1990.
Infobox – Charlotte Knobloch: 93 Jahre, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern; beide Töchter und alle Enkel leben nicht mehr in Deutschland; ihr Sohn ist weiterhin hier. Quelle: SZ.de.
Quellen:
- Promi-News: Boris Rhein las als Kind heimlich in der "Bravo" - Panorama - SZ.de
- Nadja Benaissa bei "Promi Big Brother" 2026: Von den No Angels zum Neustart
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