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Christian Lell zieht bei „Promi Big Brother“ ein und wagt den Neustart

KI-generiert
04.09.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare

Christian Lell zieht bei „Promi Big Brother“ ein und spricht über Neustart, Vergangenheit und den FC Bayern

Christian Lell gehört zum Cast von „Promi Big Brother“ 2026. Neben Ex-Profiboxer Axel Schulz, No-Angels-Star Nadja Benaissa und Schauspieler Gedeon Burkhard zieht auch der frühere FC-Bayern-Spieler in das Reality-Format ein. Das berichtet die Abendzeitung München.

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Der 42-Jährige hatte sich fast drei Jahre lang bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nach Skandalschlagzeilen und juristischem Ärger im Zusammenhang mit seinem früheren Immobilienunternehmen wolle er sich nun wieder der Öffentlichkeit stellen und mit seiner Vergangenheit abschließen.

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„Ich wollte irgendwann nicht mehr nur funktionieren, sondern verstehen, wer ich eigentlich bin, wenn all das wegfällt, womit ich mich früher identifiziert habe“, sagte Lell der Abendzeitung München.

„Promi Big Brother“ sieht er als Möglichkeit, sich ohne Handy, Inszenierung und Rückzug zu zeigen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sollen sich nach seiner Vorstellung ein eigenes Bild von ihm machen können.

Infobox: Christian Lell zieht 2026 bei „Promi Big Brother“ ein. Er beschreibt die Teilnahme als persönlichen Neustart nach einem fast dreijährigen Rückzug aus der Öffentlichkeit.

TV-Gage spielt eine Rolle, konkrete Summe bleibt offen

Zur Vergütung für seine Teilnahme an der Sat.1-Show nennt Christian Lell keine konkrete Zahl. Er räumt jedoch ein, dass die Gage bei einem solchen Format grundsätzlich eine Rolle spiele, sie aber nicht der Grund für seine Entscheidung gewesen sei.

„Natürlich spielt bei einem solchen Format auch die Gage eine Rolle. Aber sie war nicht der Grund für meine Entscheidung“, erklärte Lell im Gespräch mit der Abendzeitung München.

Der ehemalige Fußballprofi bezeichnet seinen Auftritt als professionelles Engagement mit einer entsprechenden professionellen Vereinbarung. Einen genauen Verdienst will er nicht öffentlich machen. Stattdessen betont er, dass für ihn heute andere Dinge wichtiger seien als Zahlen, Status und Außenwirkung.

Infobox: Lell bestätigt eine professionelle Vereinbarung für die Show, nennt aber keine konkrete Gage.

Aufarbeitung von Skandalen, Gerichtsverfahren und persönlichen Krisen

Christian Lell spricht in dem Interview auch über die Schlagzeilen der vergangenen Jahre. Im Zusammenhang mit Drogenvorwürfen, Beleidigungen und Klagen wegen Bauverzögerungen seines früheren Immobilienunternehmens sei er mit der Justiz in Kontakt gekommen. Das Unternehmen verkaufte er im vergangenen Jahr.

Bei „Promi Big Brother“ möchte Lell nicht nur als früherer Fußballer oder als Figur aus Schlagzeilen wahrgenommen werden. Er wolle über Erfolg und die Folgen sprechen, die Erfolg für einen Menschen haben könne. Dabei gehe es auch um Druck, Ego, Selbstsabotage, Verlust, mentale Gesundheit, seine Schwester und seine dunkelsten Momente.

„Viele kennen den Fußballer Christian Lell oder bestimmte Schlagzeilen aus meinem Leben. Aber kaum jemand kennt den Menschen dahinter“, sagte er der Abendzeitung München.

Aus seiner persönlichen Entwicklung seien in den vergangenen Jahren sein Buch „Findning Freedom“, „Beyond Business“ und ein Reset-System für Menschen entstanden, die im Leben vieles erreicht hätten, aber das Gefühl hätten, dass noch mehr möglich sei.

Infobox: Lell will im Reality-Format seine persönliche Geschichte, psychische Belastungen und den Neuaufbau seines Lebens thematisieren.

Dankbarer Rückblick auf die Zeit beim FC Bayern

Der FC Bayern München prägte Christian Lells Fußballkarriere früh. Der Verein entdeckte ihn bereits als Kind für seine Nachwuchsabteilung. Von 2003 bis 2010 spielte er in der Profimannschaft des Rekordmeisters.

In seiner letzten Saison kam Lell unter Trainer Louis van Gaal kaum noch zum Einsatz. Anschließend wechselte er zu Hertha BSC. Auf seine Zeit beim FC Bayern blickt er trotz der späteren Konflikte mit großer Dankbarkeit zurück.

„Ich durfte auf einem Niveau Fußball spielen, von dem Millionen Kinder träumen. Bayern München hat mich geprägt: Disziplin, Wettbewerb, Druck, Verantwortung und dieses permanente Streben nach Leistung“, sagte Lell.

Der Verein habe für ihn schon als Kind eine besondere Bedeutung gehabt. Lell bezeichnet sich als Münchner Kindl und erzählt, dass er in der Säbener Straße aufgewachsen sei. Der FC Bayern sei für ihn damals ein sicherer Hafen gewesen.

Diese emotionale Verbindung erklärt Lell auch mit seiner schwierigen Kindheit, die von Gewalt, Missbrauch und Alkohol geprägt gewesen sei. Dass sein Name später mit Schlagzeilen verbunden gewesen sei, die weder zum Verein noch zu dem Menschen gepasst hätten, habe ihn lange belastet.

Infobox: Lell spielte von 2003 bis 2010 beim FC Bayern und wechselte danach zu Hertha BSC. Trotz der späteren Entfremdung verbindet er mit dem Münchner Verein Dankbarkeit und prägende persönliche Erinnerungen.

Versöhnungsversuch mit dem FC Bayern blieb ohne gewünschtes Ergebnis

Ende 2025 wandte sich Christian Lell nach eigenen Angaben persönlich per E-Mail an Uli Hoeneß. Er habe damit ein Zeichen für Verantwortung, Aufarbeitung und Versöhnung setzen wollen.

Die Reaktion Anfang dieses Jahres sei für ihn jedoch ernüchternd gewesen. Ihm sei deutlich vermittelt worden, dass der FC Bayern ihn derzeit ablehne und ihn nicht mehr im Trikot des Vereins sehen wolle.

„Für mich bedeuten Integration, Empathie und Mitgefühl nämlich auch, Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu verändern und irgendwann wieder aufeinander zuzugehen. Vielleicht kommt dieser Moment auch zwischen dem FC Bayern und mir irgendwann. Meine Tür ist offen“, erklärte Lell der Abendzeitung München.

Unabhängig von der aktuellen Situation wolle er nicht vergessen, welche Bedeutung der FC Bayern für den Jungen aus der Säbener Straße und später für sein gesamtes Leben gehabt habe.

Infobox: Lells Versöhnungsversuch mit Uli Hoeneß und dem FC Bayern führte Anfang 2026 nach seiner Darstellung nicht zum gewünschten Ergebnis. Er hält eine spätere Annäherung dennoch für möglich.

Rückzug, Selbstreflexion und ein neues Leben

Sein Rückzug aus der Öffentlichkeit sei eine bewusste Entscheidung gewesen, berichtet Lell. Nach seiner Zeit als Fußballer arbeitete er viele Jahre als Unternehmer, vor allem im Immobilienbereich. Er habe viel aufgebaut und erreicht, aber erkannt, dass äußerer Erfolg nicht automatisch innere Freiheit bedeute.

Während der vergangenen knapp drei Jahre habe er sich intensiv mit sich selbst beschäftigt. Dazu gehörten Schreiben, Meditation und viel Sport. Außerdem setzte er sich nach eigenen Angaben mit Bewusstsein, Ernährung, Longevity, mentaler Gesundheit und menschlicher Performance auseinander.

Sein Ziel sei gewesen, sein Leben Schritt für Schritt neu aufzubauen. Aus dem Fußballer sei wieder Christian geworden, sagt Lell im Interview mit der Abendzeitung München.

Infobox: Lell beschreibt die vergangenen knapp drei Jahre als radikalen Rückzug und Phase der persönlichen Neuorientierung.

Christian Lell zieht als Single ins „Promi Big Brother“-Haus

Aktuell hat Christian Lell keine Partnerin. Die letzte Frau, mit der er öffentlich auftrat, war Parishee Towakolian, die Ex-Freundin von Christine Neubauers Sohn Lambert Dinzinger jr.

Lell sagt, er sei über einen Zeitraum von fast 27 Jahren durchgehend in langen Beziehungen gewesen. In das „Promi Big Brother“-Haus gehe er deshalb als Single.

„Ich musste erst lernen, mit mir selbst wirklich im Reinen zu sein, bevor ich die Tür für einen anderen Menschen wieder ehrlich öffnen kann“, sagte Lell der Abendzeitung München.

Inzwischen sei diese Tür wieder offen. Er wünsche sich eine Partnerin, der er auf Augenhöhe begegnen könne. Außerdem sei er bereit, wieder zu lieben, eine echte Partnerschaft aufzubauen und eine Familie zu gründen.

Infobox: Lell nimmt als Single an der Show teil. Nach einer intensiven Phase der Selbstreflexion schließt er eine neue Partnerschaft und eine Familie nicht aus.

Alkoholfreie Wiesn vor dem Einzug in den TV-Knast

Das Abenteuer „Promi Big Brother“ beginnt für Christian Lell am 5. Oktober. Zuvor kann er noch das Oktoberfest besuchen. Alkohol trinkt der frühere Profifußballer heute allerdings nicht mehr.

Seine Vorstellung davon, auf der Wiesn „richtig die Sau rauszulassen“, habe sich deshalb verändert. Als Münchner Kindl liebe er die Atmosphäre des Oktoberfests trotzdem. Außerdem betont er, dass man ihn dort nicht unterschätzen sollte: An den Schießbuden sei er ein begnadeter Schütze.

Zu seinen Mitbewohnern äußert sich Lell ebenfalls. Axel Schulz finde er wegen dessen Sportgeschichte spannend. Nadja Benaissa interessiere ihn aufgrund ihrer Karriere und dessen, was sie in der Öffentlichkeit erlebt habe. Gleichzeitig hält er es für möglich, dass ihn am Ende gerade eine Person überrascht, von der er vorher nichts erwartet habe.

Infobox: Der Einzug in „Promi Big Brother“ ist für den 5. Oktober geplant. Vorher will Lell die Wiesn alkoholfrei erleben und setzt auf seine Fähigkeiten an den Schießbuden.

Quelle: Abendzeitung München

Quellen:

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Zusammenfassung des Artikels

Christian Lell zieht 2026 bei „Promi Big Brother“ ein, um nach Skandalen und Rückzug einen persönlichen Neustart zu wagen. Der frühere Bayern-Profi spricht über Vergangenheit, mentale Gesundheit und einen bislang gescheiterten Versöhnungsversuch mit dem Verein.

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