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Baschis Mutter spricht über Ruhm, Familienbrüche und Alkohol
Der Durchbruch bei der Castingshow «Musicstar» veränderte das Leben des damals 17-jährigen Sebastian Bürgin, der als Baschi bekannt wurde. Nach Darstellung von SRF hatte der Erfolg auch erhebliche Auswirkungen auf die Beziehung zu seiner Mutter Monika Bürgin.
Seit dem Start von «Musicstar» seien gemeinsame Treffen zwischen Mutter und Sohn selten ungestört gewesen, berichtet Monika Bürgin. «Seit ‹Musicstar› kann ich die Treffen, die ich mit Sebastian allein hatte, an einer Hand abzählen», wird sie von SRF zitiert.
Diese besondere Familiengeschichte steht im Mittelpunkt des Filmprojekts «Sebastian & Monika» des Luzerner Filmemachers Ivo Amarilli. Dafür verbrachten Mutter und Sohn 36 Stunden exklusiv in einem einsamen Haus am Bodensee, woraus laut SRF ein Doppelporträt über ihre Beziehung und die Familiengeschichte entstand.
«Seit ‹Musicstar› kann ich die Treffen, die ich mit Sebastian allein hatte, an einer Hand abzählen.» – Monika Bürgin, zitiert von SRF
Infobox: Der Film «Sebastian & Monika» entstand nach 36 Stunden gemeinsamer Zeit von Mutter und Sohn in einem einsamen Haus am Bodensee. Quelle: SRF.
Monika Bürgin war von der Musikkarriere zunächst nicht begeistert
Monika Bürgin erinnert sich laut SRF offen an die Anfänge ihrer Familie und an ihre damaligen Vorstellungen vom Leben. Sie habe weder heiraten noch schwanger werden wollen und sich auch keinen Coiffeur als Mann gewünscht.
Schon früh habe Baschi den Wunsch geäußert, entdeckt zu werden. «Wenn dein Kind mit neun sagt, es werde ohnehin entdeckt. Und das dann mit zwölf wiederholt und mit 15 wirklich ernst meint – dann macht man sich Gedanken», sagt seine Mutter laut SRF.
Eine berufliche Zukunft ihres Sohnes an einem Bürotisch oder in einem handwerklichen Beruf habe sie nicht erwartet. Als Baschis musikalische Laufbahn tatsächlich Fahrt aufnahm, sei ihre Begeisterung jedoch zunächst ausgeblieben. Sie habe Angst gehabt, dass die Karriere nicht funktionieren und ihr Sohn «von ziemlich weit oben runterfällt».
«Am Anfang war mir das Ganze unangenehm. Ich hatte Angst davor, dass es nicht funktioniert und Sebastian von ziemlich weit oben runterfällt.» – Monika Bürgin, zitiert von SRF
Infobox: Monika Bürgin reagierte zunächst mit Sorge und Überforderung auf Baschis Aufstieg. Quelle: SRF.
Film thematisiert Schulzeit, Scheidung und den Tod des Vaters
Beim gemeinsamen Kochen kommen im Film intime Episoden aus Baschis Jugend zur Sprache. Bei einem Spaziergang wird er zudem mit seiner nicht nur einfachen Schulzeit konfrontiert, wie SRF berichtet.
Auch die Scheidung der Eltern und der frühe Tod des Vaters lösen bei Mutter und Sohn unterschiedliche Erinnerungen aus. Der Film zeigt damit nicht nur Baschis Karriere, sondern auch familiäre Brüche und die Entwicklung ihrer Mutter-Sohn-Beziehung.
Monika Bürgin beschreibt das Projekt laut SRF als eine wertvolle gemeinsame Zeit. Für sie sei es «wie ein Mutter-Sohn-Date».
«Für mich ist es wie ein Mutter-Sohn-Date.» – Monika Bürgin, zitiert von SRF
Infobox: Im Mittelpunkt des Doppelporträts stehen neben Baschis Karriere auch seine Schulzeit, die Scheidung der Eltern und der frühe Tod des Vaters. Quelle: SRF.
Baschis Umgang mit Alkohol belastete seine Mutter
Ein weiterer Bestandteil des Gesprächs ist Baschis früherer Umgang mit Alkohol. Monika Bürgin sagt laut SRF: «Dass Baschi Alkohol trank vor Konzerten, hat mich deprimiert.»
Baschi erklärt seinen damaligen Umgang damit mit mangelndem Selbstvertrauen. «Ich bin kein selbstsicherer Mensch», sagt er laut SRF. Außerdem beschreibt er die ständige Verfügbarkeit von Alkohol in der Musikbranche: «Da ist der Griff in den Kühlschrank nicht weit.»
Diese Phase sei inzwischen vorbei, betont der Mundart-Star. Der Artikel stellt das Thema in den Zusammenhang mit dem Druck des Bühnenlebens und den persönlichen Belastungen, die Baschi während seiner Karriere erlebt habe.
«Dass Baschi Alkohol trank vor Konzerten, hat mich deprimiert.» – Monika Bürgin, zitiert von SRF
Infobox: Baschi spricht im Film über fehlendes Selbstvertrauen und die leichte Verfügbarkeit von Alkohol in der Musikbranche. Laut SRF ist diese Zeit vorbei.
Streaming des Doppelporträts
Das Doppelporträt «Sebastian & Monika» ist laut SRF seit dem 4. September auf Play SRF zum Streamen verfügbar. Zusätzlich wurde der Beitrag bei SRF zwei am 4.9.2026 um 3:05 Uhr ausgestrahlt.
Der Artikel von SRF erschien am 06.09.2026 um 11:00 Uhr und wurde von Gregor Sigrist verfasst. Baschi feiert laut SRF am 6. September seinen 40. Geburtstag.
Infobox: «Sebastian & Monika» ist seit dem 4. September auf Play SRF verfügbar; die Ausstrahlung bei SRF zwei erfolgte am 4.9.2026 um 3:05 Uhr. Quelle: SRF.
Quellen:














