Promi Big Brother 2026: Zehn Kandidaten stehen fest, 13 Stars ziehen ein

Autor: Mein Star Redaktion

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Kategorie: Neuigkeiten

Zusammenfassung: Sat.1 bestätigt zehn von 13 Stars für „Promi Big Brother“ 2026, darunter Godfrey Egbon, Christian Lell und Nadja Benaissa; Start ist am 5. Oktober.

„Promi Big Brother“ 2026: Zehn Kandidaten stehen fest, insgesamt ziehen 13 Stars ein

Sat.1 hat in Düsseldorf die ersten zehn Bewohner der 14. Staffel von „Promi Big Brother“ vorgestellt. Bei einer VIP-Indoor-Gartenparty führte Phil Daub (60), die markante Stimme der Sendung, durch den Abend.

Der Staffelstart ist für den 5. Oktober um 20.15 Uhr bei Sat.1 und auf Joyn angekündigt. Die Show läuft zwei Wochen lang täglich zur Primetime. Insgesamt ziehen 13 Stars ein, die rund um die Uhr beobachtet werden, in Challenges gegeneinander antreten und sich gegenseitig auf die Nominierungsliste setzen. Die Zuschauer entscheiden, wer bleibt und wer geht. Als Gewinn nennt „DerWesten“ 100.000 Euro.

AngabeInformation
Staffel14. Staffel
Start5. Oktober um 20.15 Uhr
AusstrahlungSat.1 und Joyn
DauerZwei Wochen lang
Anzahl der Bewohner13 Stars
Gewinn100.000 Euro

Bereits bekannt waren Nadja Benaissa (44), Axel Schulz (57), Christian Lell (41) und René „Redo“ Dost (57). Als weitere Namen nennt die Quelle Gedeon Burkhard (57), Georgina „Gia“ Stumpf (36), Maurice Dziwak, Nina Bridney, Godfrey Egbon (34) und Francesca Morgese (28).

Infobox: Die 14. Staffel startet am 5. Oktober um 20.15 Uhr bei Sat.1 und auf Joyn. Insgesamt nehmen 13 Stars teil, als Gewinn werden 100.000 Euro genannt.

Godfrey Egbon: Vom GNTM-Finale in den „Promi Big Brother“-Garten

Quelle: Joyn

Godfrey Egbon zieht nach seinem zweiten Platz bei „Germany’s Next Topmodel“ 2026 in das „Promi Big Brother“-Haus ein. Joyn beschreibt den 35-Jährigen als ehrgeizig, direkt und emotional. Sein Ziel sei nicht, sich mit Platz zwei zufriedenzugeben: Er wolle bei „Promi Big Brother“ den Sieg.

Egbon wurde am 9. August 1991 in Wien geboren und arbeitet als Model, Administrationskraft und Musiker. Bereits mit 16 Jahren begann er zu modeln. Der nachhaltige Durchbruch ließ laut Joyn jedoch lange auf sich warten, während er hauptberuflich als Administrationskraft arbeitete.

Über zehn Jahre kämpfte Egbon für seinen Traum vom Modeln. Angetrieben wurde er demnach auch von dem Wunsch, seinem kleinen Sohn ein Vorbild zu sein und zu beweisen, dass sich sein Durchhaltevermögen auszahlt. Bei GNTM bezeichnete er seine Bewerbung nach eigener Aussage als „letzte Chance“.

In der Modelshow sicherte sich Egbon unter anderem Jobs wie das „Esquire“-Cover und den First-Face-Walk für Designer Julien Macdonald. Am Ende belegte er den zweiten Platz. Bereits 2025 sammelte er als Finalist bei „Too Hot To Handle: Germany“ erste Reality-TV-Erfahrung.

Seine direkte Art sorgte bei GNTM für Konflikte. Egbon sah seine Mitstreiter als Konkurrenten, reagierte empfindlich auf Unordnung und sprach die Harmonie im Loft offen an. Damit brachte er einen Mitkandidaten zum Weinen. Auch Jury-Entscheidungen kommentierte er emotional und zweifelte öffentlich an der Entscheidung, als Kandidatin Bianca ausscheiden musste.

Hinter der kompromisslosen Haltung zeigte Egbon laut Joyn zugleich eine verletzliche Seite. Wenn der Druck zu groß wurde, sprach er über seine Versagensängste und zeigte Emotionen.

„Ich bringe sowohl die Unbeirrbarkeit als auch den Weitblick mit, um bei ‚Promi Big Brother‘ den Sieg einzufahren - Sofern ich nicht zu vielen Menschen unsympathisch bin.“

Auch außerhalb des Modelns ist Egbon kreativ tätig. Er produziert Beats, rappt und veröffentlichte mehrere Songs, darunter 2014 den Dance-Track „No Limit“. Zudem sammelte er Schauspielerfahrungen in „Engel mit beschränkter Haftung“ und „Exterritorial“.

Vor der 24-stündigen Kamerabeobachtung hat Egbon vor allem wegen der fehlenden Privatsphäre Respekt. Er brauche üblicherweise einen Rückzugsort, besonders ohne Zuschauer-Augen, und empfinde das Leben im „Glashaus“ als angreifbar. Gerade die Ungewissheit an der Situation reizt ihn laut eigener Aussage jedoch.

Infobox: Godfrey Egbon ist 35 Jahre alt, lebt in Wien und wurde 2026 Zweiter bei „Germany’s Next Topmodel“. Bei „Promi Big Brother“ will er den Sieg, obwohl ihm die fehlende Privatsphäre und der Verlust eines Rückzugsortes Respekt einflößen.

Christian Lell: Vom FC-Bayern-Spieler zum spirituellen Coach

Quelle: Joyn

Christian Lell gehört ebenfalls zum Cast von „Promi Big Brother“ 2026. Der 42-Jährige aus München war ehemaliger Fußballprofi, Unternehmer und Coach. Vor seinem Einzug spricht er laut Joyn über seinen Aufstieg beim FC Bayern, persönliche Krisen, Drogen, Gerichtsverfahren und den finanziellen Ruin.

Lell beschreibt seine Kindheit als von „Alkohol, Gewalt und Missbrauch geprägt“. Der Fußballplatz beim FC Bayern wurde für ihn zum Zufluchtsort. Mit Disziplin arbeitete er sich durch die Jugendabteilungen, war Balljunge bei den Profis und erfüllte sich 2003 mit seinem Bundesliga-Debüt für seinen Herzensverein einen Kindheitstraum.

An der Seite von Stars wie Michael Ballack wurde Lell Deutscher Meister und Pokalsieger. Joyn bezeichnet diese Erfolge als Höhepunkt seines Weges an die Spitze.

Nach seinem Wechsel zu Hertha BSC geriet Lell zunehmend in die Schlagzeilen. Ein Streit mit einem Schiedsrichter führte zu einem Eklat. Hinzu kamen private Schicksalsschläge: Seine Schwester starb 2014 an Mukoviszidose.

Lell stürzte sich nach eigener Darstellung in die Arbeit, doch der Schmerz blieb. Es folgten Berichte über Kokainkonsum, Verurteilungen und schließlich der wirtschaftliche Zusammenbruch seines Immobilienimperiums.

„Jeder Mensch hat eine Vergangenheit“, sagt Christian Lell laut Joyn über diese Zeit.

Nach dem Verlust seines bisherigen Lebens zog Lell die Reißleine. Er entdeckte die Vipassana-Meditation, stellte seine Ernährung um und begann, seine Depressionen und seine Vergangenheit aufzuarbeiten.

Heute arbeitet Lell als spiritueller Coach. Unter dem Motto „Finding Freedom“ coacht er Menschen, die unter Druck stehen. Sein Buch „From Ego to Heart“ soll seine persönliche Transformation dokumentieren.

Seinen Einzug bei „Promi Big Brother“ versteht Lell laut Joyn nicht als gewöhnliches Comeback im Rampenlicht. Vielmehr soll der Aufenthalt ein Test für seine neue Stabilität werden. Unter der 24-Stunden-Beobachtung könnte sich zeigen, ob der disziplinierte Ex-Sportler, der spirituelle Sucher oder das frühere Ego stärker hervortritt.

Infobox: Christian Lell ist 42 Jahre alt und lebt in München. Nach einer Fußballkarriere mit Erfolgen beim FC Bayern folgten persönliche und wirtschaftliche Krisen. Heute arbeitet er als spiritueller Coach und sieht „Promi Big Brother“ als Test seiner Stabilität.

Nadja Benaissa: No-Angels-Sängerin wagt einen Neustart

Quelle: frankfurt.t-online.de

Nadja Benaissa zieht als Mitglied der neuen Staffel in den „Promi Big Brother“-Container ein. Die gebürtige Frankfurterin ist 44 Jahre alt und bezeichnet das Reality-Format nach eigenen Worten als völliges Neuland. Ab dem 5. Oktober ist sie täglich live in Sat.1 und auf Joyn zu sehen.

Benaissa wurde mit 18 Jahren durch „Popstars“ zum Musikstar. Als Mitglied der No Angels erlebte sie anschließend große Erfolge, aber auch schwere persönliche Zeiten. Über Instagram teilte sie mit, dass sie bereits aufgeregt sei und sich auf die neue extreme Erfahrung freue.

„Die große Neuigkeit ist raus. Ich bin dieses Jahr bei Promi Big Brother dabei. Ich bin schon ziemlich aufgeregt, aber freue mich total auf diese neue extreme Erfahrung.“

Mehr als 1.300 Menschen gefiel ihr Beitrag innerhalb weniger Stunden. Sänger Ross Anthony kommentierte den Post mit guten Wünschen für die Teilnahme.

Der Aufstieg der Sängerin begann bereits als Teenagerin. Mit den No Angels gehörte Benaissa zu einer der erfolgreichsten deutschen Popgruppen der frühen 2000er-Jahre. Millionen verkaufte Platten und Chartrekorde folgten.

Auch solo blieb sie präsent. Beim Bundesvision Song Contest 2006 erreichte sie Platz vier. Zwei Jahre später stand sie mit den No Angels beim Eurovision Song Contest auf der Bühne.

Nach Angaben von frankfurt.t-online.de wusste Benaissa bereits seit ihrer Jugend von ihrer HIV-Infektion und hielt dieses Wissen zunächst für sich. Zugleich war sie zu diesem Zeitpunkt Mutter und trug Drogenerfahrungen aus ihrer Jugend mit sich.

2009 wurde ihr HIV-Status ohne ihr Einverständnis öffentlich. Es folgte ein Strafverfahren, in dem ihr vorgeworfen wurde, Sexualpartner nicht über ihre Infektion informiert zu haben. Das Gericht verurteilte sie wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung.

Kurz darauf trennte sich Benaissa von den No Angels und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Knapp ein Jahrzehnt war sie anschließend kaum öffentlich präsent. In dieser Zeit erwarb sie ihr Abitur und schloss eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau ab.

2021 kehrte sie mit den No Angels zurück. Nun beschreibt Benaissa „Promi Big Brother“ als „eine ganz neue Herausforderung“ und „völlig neues Terrain“.

Infobox: Nadja Benaissa ist 44 Jahre alt und stammt aus Frankfurt. Nach ihrem frühen Erfolg mit den No Angels, dem öffentlichen Bekanntwerden ihrer HIV-Infektion und einem Rückzug aus der Öffentlichkeit kehrte sie 2021 mit der Gruppe zurück. „Promi Big Brother“ soll für sie eine neue extreme Erfahrung werden.

Redo: Der Gastronom gibt die Kontrolle an Big Brother ab

Quelle: Joyn

René „Redo“ Dost, bekannt als Redo, tauscht den Chefsessel seines Gastronomieunternehmens gegen das „Promi Big Brother“-Haus. Der Gastronom wurde am 6. November 1968 geboren und zählt laut Joyn zu den bekanntesten und polarisierendsten Gastronomen Deutschlands.

Redo wuchs in einer Gastronomenfamilie in der DDR auf. Nach der Wende machte er sich mit Anfang 20 mit einem Imbisswagen selbstständig. Aus diesen Anfängen entwickelte er die REDO-Unternehmensgruppe.

Zu seinem Unternehmen gehören heute über 40 Geschäftsbereiche und mehr als 210 Mitarbeitende. Bekannt wurde Redo insbesondere mit dem Konzept „Redo XXL“.

Seine mediale Bekanntheit nahm 2025/26 durch soziale Netzwerke stark zu. Mit kurzen, direkten Videos erreichte er auf TikTok und Instagram ein Millionenpublikum. Sein Slogan „GIG - Gastro ist geil“ wurde zum Kult.

Im Jahr 2026 vermarktete Redo den Hype mit einem eigenen Business-Buch und dem Song „Glück ist geil (GIG)“. Zuvor war er bereits durch TV-Auftritte bei „taff“ und „Mein Lokal, Dein Lokal“ medienerfahren.

Mit der Reichweite kamen nach Darstellung von Joyn jedoch auch Probleme. Fake-Bestellungen, Telefon-Pranks und massiver Hass im Netz wurden zum Alltag. Außerdem gab es 2026 eine öffentliche Debatte um Hygienemängel. Eine eskalierte Lamborghini-Aktion auf dem Berliner Ku’damm sorgte ebenfalls für negative Schlagzeilen.

Redo beschreibt sein Leben als „99,9 Prozent Arbeit“. Der Einzug in das „Promi Big Brother“-Haus bedeutet für ihn deshalb eine radikale Zwangspause: ohne Handy, ohne Firma und ohne die Möglichkeit, alles selbst zu bestimmen.

„Ich bringe vor allem eins mit: 100 Prozent René Redo. Ich bin laut, ich bin direkt, ich bin emotional und manchmal wahrscheinlich auch ein bisschen anstrengend - aber ich bin immer echt.“

Redo will die Zeit im Haus nicht lediglich absitzen, sondern „Vollgas geben“. Er möchte lachen, Menschen kennenlernen, an seine Grenzen kommen und zeigen, wer er wirklich ist. Sein Ziel ist das Finale. Zwar müsse er nicht gewinnen, doch wenn er im Finale stehe, wolle er am Ende trotzdem gewinnen.

Den größten Respekt hat Redo vor sich selbst. Als Unternehmer sei er es gewohnt, ständig am Telefon und unterwegs zu sein und sein Leben selbst zu bestimmen. Im Haus werde ihm hingegen alles genommen: kein Handy, keine Firma und keine Rückzugsmöglichkeit.

Gerade diese Einschränkungen reizen ihn. Redo will herausfinden, was von ihm übrig bleibt, wenn ihm alles genommen wird. Die Begegnung mit fremden Menschen auf engstem Raum und die 24-stündige Kamerabeobachtung bezeichnet er als besonders harte Herausforderung.

Infobox: Redo wurde am 6. November 1968 geboren. Aus einem Imbisswagen baute er die REDO-Unternehmensgruppe mit über 40 Geschäftsbereichen und mehr als 210 Mitarbeitenden auf. Bei „Promi Big Brother“ will er ins Finale und herausfinden, wer er ohne Handy, Firma und Rückzugsmöglichkeit ist.

Quellen: