Promi Big Brother 2026: Diese zehn Stars ziehen in den Garten ein

Autor: Mein Star Redaktion

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Kategorie: Neuigkeiten

Zusammenfassung: Promi Big Brother“ startet am 5. Oktober 2026 mit zehn prominenten Bewohnern; Nadja Benaissa und Axel Schulz sprechen über ihre Erwartungen.

Nadja Benaissa musste ihre Teilnahme an „Promi Big Brother“ lange geheim halten

Nadja Benaissa (44) gehört 2026 zum Cast von „Promi Big Brother“. Wie die Sängerin im Gespräch mit Promiflash erzählt, wusste lange kaum jemand von ihrer Teilnahme, weil sie die Nachricht über einen längeren Zeitraum geheim halten musste.

Die Geheimhaltung stellte sie vor allem organisatorisch vor Herausforderungen. Benaissa musste Termine mit ihrer Band und ihrer Familie abstimmen, ohne den wahren Grund für ihre Abwesenheit zu nennen. Die Koordination sei dadurch „ein bisschen tricky“ gewesen, letztlich habe aber alles funktioniert.

„Wow. Ich bin aufgeregt. Natürlich. Aber ich bin auch gerade so ein bisschen erleichtert und entspannt“, beschreibt Nadja Benaissa ihre Gefühlslage.

Nach den ersten Begegnungen mit ihren Mitstreitern sei ein Teil der Anspannung gewichen. Den Cast bezeichnete sie als „wirklich einen tollen Cast“. Mit der öffentlichen Bekanntgabe sei nun die Belastung der Geheimhaltung beendet: „Jetzt ist die Bombe geplatzt. Und jetzt muss auch niemand mehr seinen Mund halten.“

Das Containerabenteuer beginnt für Benaissa am Montag, dem 5. Oktober 2026. Sat.1 zeigt den Auftakt der neuen Staffel um 20:15 Uhr. Die prominenten Teilnehmer ziehen in den Garten des großen Bruders und werden dort zwei Wochen lang rund um die Uhr von Kameras beobachtet.

Durch die täglichen Livesendungen führen erneut Marlene Lufen (55) und Jochen Schropp (47). Die Hauptshows sollen in diesem Jahr einheitlich zur Primetime um 20:15 Uhr ausgestrahlt werden.

Infobox: Nadja Benaissa ist 44 Jahre alt, nimmt an „Promi Big Brother“ 2026 teil und zieht am 5. Oktober 2026 in den Garten des großen Bruders ein. Der Auftakt läuft um 20:15 Uhr bei Sat.1.

Axel Schulz will mit „Promi Big Brother“ ein jüngeres Publikum erreichen

Der ehemalige Profiboxer Axel Schulz (57) gehört zu den Kandidaten der 14. Staffel von „Promi Big Brother“. Im Gespräch mit Promiflash erklärt er, dass er durch die Teilnahme vor allem jüngere Menschen erreichen möchte.

Seine bisherige Fangemeinde sei zwar „in Ordnung“, aber „ein bisschen gesetzteren Alters“. Bei „Promi Big Brother“ hofft Schulz deshalb auf neue, jüngere Fans. Gleichzeitig möchte er das Interesse am Boxsport wieder ankurbeln.

„Vielleicht rückt sogar der Boxsport wieder ein bisschen in den Vordergrund, dass die jungen Leute googeln: Was hat der alte Mann denn mal gemacht?“

Schulz verweist dabei auf Formate wie „Fame Fighting“, die gezeigt hätten, dass Kampfsport auch bei einem jüngeren Publikum Aufmerksamkeit findet. Vielleicht stoße durch seine Teilnahme der eine oder andere Zuschauer auch auf seine Karriere im Ring.

Die 14. Staffel startet im Oktober 2026 bei Sat.1. Schulz gehört zu den ersten zehn offiziell bestätigten Kandidaten. Statt in einen klassisch gestalteten Container ziehen die Prominenten unter dem Motto „Der Garten des großen Bruders“ in ein besonderes Outdoor-Setting.

Für den früheren Profiboxer ist es das erste Reality-Format. Wie er sich zwischen seinen realityerfahreneren Mitstreitern schlägt, soll sich spätestens beim Einzug zeigen.

Infobox: Axel Schulz ist 57 Jahre alt, gehört zu den ersten zehn offiziell bestätigten Kandidaten und möchte mit seiner Teilnahme jüngere Fans erreichen sowie das Interesse am Boxsport fördern.

Diese zehn Stars ziehen 2026 in den „Promi Big Brother“-Garten

Joyn hat die ersten zehn Bewohnerinnen und Bewohner der 14. Staffel vorgestellt. Die Kandidaten wurden im Capitol Theater in Düsseldorf präsentiert und tauschen ihr Leben auf dem roten Teppich gegen eine 24-stündige Kameraüberwachung unter freiem Himmel.

Die neue Staffel startet am Montag, 5. Oktober 2026, um 20:15 Uhr live in SAT.1 und auf Joyn. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben keinen Kontakt zur Außenwelt und müssen tägliche Herausforderungen meistern, um in der Show zu bleiben.

Kandidat oder KandidatinBekannt aus
Axel SchulzBox-Legende
Nadja BenaissaNo Angels und „Let’s Dance“
RedoGastronom und Unternehmer
Maurice DziwakReality-TV
Christian LellFC Bayern und spanische Liga
Gia GeorginaCreatorin und Podcast „The Real Ex-Wives“
Gedeon Burkhard„Kommissar Rex“, „Alarm für Cobra 11“ und „Inglourious Basterds“
Nina BridneyTikTok, Instagram und Twitch
Godfrey EgbonGNTM-Finalist
Francesca Morgese„Bachelor“, „Match in Paradise“ und „Match My Ex“

Axel Schulz stellt sich laut Joyn seinem ersten Reality-Format. Als Schwergewichtsboxer wurde er in den Neunzigern zum Publikumsliebling, 1999 beendete er seine Profi-Karriere. Für die neue Herausforderung bringt er Erfahrungen aus Trainingslagern mit, in denen er früher mit 20 bis 25 Leuten in einem großen Raum oder in Sporthallen geschlafen habe.

Nadja Benaissa wurde 2000 durch die erste Staffel der Castingshow „Popstars“ bekannt und mit den No Angels zum Superstar. Nach ihrer Teilnahme an „Let’s Dance“ im Jahr 2026 möchte sie sich bei „Promi Big Brother“ weiter öffnen und zeigen.

„Ich möchte mich mehr öffnen und zeigen. 'Promi Big Brother' wird eine absolut einzigartige Erfahrung für mich“, sagt Nadja Benaissa laut Joyn.

Redo ist seit mehr als 35 Jahren sein eigener Chef. Der Gastronom kündigt an, im Garten des großen Bruders „100 Prozent Redo“ mitzubringen. Er beschreibt sich als laut, direkt und emotional und möchte herausfinden, was von René Redo übrig bleibt, wenn ihm alles genommen wird.

Maurice Dziwak ist aus mehreren Reality-Formaten bekannt, darunter „Promis unter Palmen“, „The 50“, „Kampf der Realitystars“ und das Dschungelcamp. Christian Lell spielte als Profi beim FC Bayern zweimal das Double und war später in der spanischen Liga aktiv. Er bezeichnet die Teilnahme als persönlichen Reset und möchte auch unter den besonderen Bedingungen seinen meditativen Lebensstil weiterführen.

Gia Georgina wurde als Partnerin von Sido einem größeren Publikum bekannt und spricht inzwischen gemeinsam mit Sidos Ex-Frau Charlotte Engelhardt im Podcast „The Real Ex-Wives“ über Liebe, Trennungen, Familie und Neuanfänge. Bei „Promi Big Brother“ wolle sie ihr eigenes Kapitel schreiben und habe „keine Strategie, nur mein Herz und meine Neugierde“.

Gedeon Burkhard feierte als Hauptdarsteller der SAT.1-Serie „Kommissar Rex“ seinen Durchbruch. Später war er unter anderem in „Alarm für Cobra 11“ und Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ zu sehen. Nach seiner ersten Reality-Erfahrung beim Prime-Video-Format „Licht Aus“ folgt nun die nächste Herausforderung.

Für Nina Bridney ist „Promi Big Brother“ das erste Reality-Format. Die Creatorin teilt ihr Leben bereits mit ihrer Community und kommt laut Joyn auf einen persönlichen Rekord von 13 Stunden Livestream am Stück. Bei „Promi Big Brother“ erwartet sie eine Live-Herausforderung von 24 Stunden am Tag unter Kamerabeobachtung.

Godfrey Egbon wurde in diesem Jahr bei GNTM Zweiter. Bei „Promi Big Brother“ möchte der 35-Jährige nun den Sieg erreichen. Francesca Morgese gewann 2020 in der Schweiz beim „Bachelor“ und ist aus „Match in Paradise“ sowie „Match My Ex“ bekannt. Sie verspricht Energie, Emotionen und wahrscheinlich auch Drama.

Die tägliche Live-Show läuft um 20:15 Uhr in SAT.1 und ist anschließend auf Joyn abrufbar. Direkt im Anschluss folgen in SAT.1 „Promi Big Brother – Die Late Night Show“ und der Livestream bis in die frühen Morgenstunden. Auf Joyn können Fans das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner vom Einzug bis zum Finale im 24-Stunden-Livestream verfolgen.

Infobox: Die zehn ersten Bewohnerinnen und Bewohner wurden vorgestellt. Der Start ist am 5. Oktober 2026 um 20:15 Uhr in SAT.1 und auf Joyn; zusätzlich gibt es einen 24-Stunden-Livestream auf Joyn.

Christian Lell will mit „Promi Big Brother“ neu durchstarten

Christian Lell zieht 2026 in den „Promi Big Brother“-Garten ein. Die Abendzeitung München berichtet, dass sich der frühere FC-Bayern-Spieler fast drei Jahre bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. Nun möchte der 42-Jährige seinen TV-Auftritt nutzen, um mit seiner Vergangenheit abzuschließen und sich der Öffentlichkeit neu zu präsentieren.

Nach Skandalschlagzeilen und juristischem Ärger im Zusammenhang mit seinem früheren Immobilienunternehmen habe Lell sich selbst wiederfinden wollen. Er habe nicht mehr nur funktionieren, sondern verstehen wollen, wer er sei, wenn die Dinge wegfielen, mit denen er sich früher identifiziert habe.

„Jetzt gehe ich wieder in die Sichtbarkeit. Und 'Promi Big Brother' ist dafür wahrscheinlich der ehrlichste und gleichzeitig verrückteste Ort: kein Handy, keine Inszenierung, kein Rückzug.“

Die Zuschauer sollen sich laut Lell selbst ein Bild von ihm machen können. Über die Gage spricht er grundsätzlich offen, nennt aber keine konkrete Summe. Das Geld spiele bei einer solchen Produktion auch eine Rolle, sei jedoch nicht der Grund für seine Entscheidung gewesen.

Der frühere Fußballer sagt, es handle sich um ein professionelles Engagement mit einer professionellen Vereinbarung. Konkrete Zahlen zu seinem Verdienst in der Sat.1-Show will er nicht nennen.

In der Vergangenheit war Lell unter anderem wegen Drogenvorwürfen, Beleidigungen und Klagen wegen Bauverzögerungen seines früheren Immobilienunternehmens in den Schlagzeilen. Das Unternehmen verkaufte er im vergangenen Jahr. In der Realityshow möchte er über Erfolg, Druck, Ego, Selbstsabotage, Verlust und mentale Gesundheit sprechen.

Auch seine Schwester und seine dunkelsten Momente sollen dabei eine Rolle spielen. Aus seiner persönlichen Aufarbeitung seien laut Lell die Bücher „Findning Freedom“ und „Beyond Business“ sowie ein Reset-System für Menschen entstanden, die vieles erreicht hätten, aber spürten, dass noch mehr möglich sei.

Seine Zeit beim FC Bayern München betrachtet Lell mit großer Dankbarkeit. Nachdem er bereits als Kind von der Nachwuchsabteilung des Vereins entdeckt worden war, spielte er von 2003 bis 2010 in der Profimannschaft. In seiner letzten Saison kam er unter Trainer Louis van Gaal kaum noch zum Einsatz und wechselte anschließend zu Hertha BSC.

Der Verein sei für ihn weit mehr als Fußball gewesen. Lell berichtet von einer Kindheit, die von Gewalt, Missbrauch und Alkohol geprägt gewesen sei. Der FC Bayern habe für ihn als sicherer Hafen eine besondere Bedeutung gehabt.

Ende 2025 habe Lell deshalb eine persönliche E-Mail an Uli Hoeneß geschickt. Er wollte ein Zeichen von Verantwortung, Aufarbeitung und Versöhnung setzen. Die Reaktion Anfang dieses Jahres sei jedoch ernüchternd gewesen: Ihm sei vermittelt worden, dass der FC Bayern ihn derzeit ablehne und ihn nicht mehr im Trikot des Vereins sehen wolle.

„Meine Tür ist offen“, erklärt Lell mit Blick auf eine mögliche spätere Annäherung an den FC Bayern.

Während seines Rückzugs schrieb Lell, meditierte, trieb viel Sport und beschäftigte sich mit Bewusstsein, Ernährung, Longevity, mentaler Gesundheit und menschlicher Performance. Nach „Promi Big Brother“ möchte er als Unternehmer, Speaker und Künstler arbeiten. Sein Buch, seine Musik sowie seine Arbeit rund um „Beyond Business“ und „Finding Freedom“ sollen sichtbar werden.

In das Format zieht Lell als Single ein. Er sei über fast 27 Jahre hinweg fast durchgehend in langen Beziehungen gewesen und habe zunächst lernen müssen, allein mit sich selbst zurechtzukommen. Nun sei er bereit, wieder zu lieben, eine Partnerschaft aufzubauen und eine Familie zu gründen.

Das Oktoberfest möchte er vor dem Start der Staffel besuchen, allerdings ohne Alkohol. Als Münchner Kindl freue er sich auf die Atmosphäre und bezeichnet sich zugleich als begnadeten Schützen an den Schießbuden.

Infobox: Christian Lell ist 42 Jahre alt, zieht als Single in „Promi Big Brother“ ein und nennt keine konkrete TV-Gage. Nach fast drei Jahren Rückzug möchte er mit dem Format in die Öffentlichkeit zurückkehren.

Erni Mangold im Alter von 99 Jahren gestorben

Die österreichische Schauspielikone Erni Mangold ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Das berichtet Promiflash unter Berufung auf den ORF. Angaben zu Zeitpunkt, Ort oder Todesursache lagen zunächst nicht vor.

Mangold gab 1946 ihr Bühnendebüt am Theater in der Josefstadt und arbeitete anschließend über Jahrzehnte auf Bühnen im deutschsprachigen Raum. Neben dem Theater wirkte sie in mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen mit.

Einem internationalen Publikum war sie unter anderem aus Richard Linklaters Film „Before Sunrise“ aus dem Jahr 1995 bekannt. Ihren Bühnenabschied nahm sie 2017 mit „Harold und Maude“ an den Kammerspielen des Theaters in der Josefstadt, also an jenem Haus, an dem ihre Karriere rund 71 Jahre zuvor begonnen hatte.

Erni Mangold absolvierte ihre Ausbildung an der Wiener Schauspielschule Krauss. Bis 1956 gehörte sie zum festen Ensemble der Josefstadt, später spielte sie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Zu ihren Bühnenrollen zählten Marthe Schwerdtlein in „Faust“, Lady Macbeth und die Frau Muskat in „Liliom“. Außerdem war sie in „Arsen und alte Spitzen“ sowie in Elfriede Jelineks „Prinzessinnendramen“ zu sehen.

Auf der Leinwand wirkte sie unter anderem in „Der Engel mit der Posaune“, „Hanussen“ und „Kassbach“ mit. Ihre letzte genannte Filmrolle spielte sie 2020 in „Schönes Schlamassel“. Für ihre Darstellung einer Geriatriepatientin in „Der letzte Tanz“ erhielt sie 2015 den Österreichischen Filmpreis.

Zu ihren weiteren Auszeichnungen gehörten die Kainz-Medaille, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, der Nestroy-Ring und der Große Schauspielpreis der Diagonale. Zu ihrem Abschied von der Bühne sagte sie 2017:

„Was mein Aufhören betrifft, habe ich jetzt wirklich die Nase voll.“

Mangold wurde am 26. Januar 1927 in Großweikersdorf geboren. Sie wuchs in einer kunstverbundenen Familie auf; ihr Vater malte nebenberuflich, ihre Mutter war Pianistin. 20 Jahre lang war sie mit ihrem Kollegen Heinz Reincke verheiratet.

Später lebte sie viele Jahre in einem Bauernhaus im Waldviertel. Zu ihrem 80. Geburtstag benannte die Gemeinde Sankt Leonhard am Hornerwald den „Prof. Erni Mangold-Weg“ nach ihr.

„Ich bin stolz auf meine Auszeichnungen, aber das war für mich das schönste Geschenk. Einen eigenen Straßennamen kriegt man ja für gewöhnlich nur posthum“, schrieb Mangold in ihrem Erinnerungsbuch „Lassen Sie mich in Ruhe“.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte Mangold als große Persönlichkeit und Grand Dame der Theater- und Filmgeschichte. Sie beschrieb sie als direkt, humorvoll und lebensklug sowie als starke Frau mit Haltung, Ecken und Kanten.

Infobox: Erni Mangold wurde 99 Jahre alt. Sie debütierte 1946 am Theater in der Josefstadt, wirkte in mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen mit und erhielt 2015 den Österreichischen Filmpreis.

Michael Mendl im Alter von 82 Jahren gestorben

Der Schauspieler und Charakterdarsteller Michael Mendl ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Promiflash berichtet unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung und die Agentin des Verstorbenen, dass seine Familie mitgeteilt habe, er sei „friedlich eingeschlafen“.

Weitere Angaben zu seinem Tod lagen zunächst nicht vor. Unklar war, wann und wo Mendl starb, ob Angehörige bei ihm waren und ob es eine Todesursache gab.

Mendl gehörte über Jahrzehnte zu den markanten Gesichtern des deutschen Films und Fernsehens. Einem breiten Publikum war er durch zahlreiche Rollen bekannt.

In den vergangenen Jahren hatte der Schauspieler mit mehreren schweren gesundheitlichen Belastungen zu kämpfen. Bei ihm wurden insgesamt dreimal Krebs oder eine auffällige Zellveränderung diagnostiziert.

Die erste Erkrankung wurde 2007 an der Speiseröhre festgestellt. Fünf Jahre später folgte eine weitere Krebsdiagnose am Darm. 2025 entdeckten Ärzte eine Zellveränderung an seinem Ohr. Infolge der Behandlung verlor Mendl einen Teil seines Ohres.

Trotz der Erkrankungen versuchte der Schauspieler nach eigenen Angaben, seinen Gesundheitszustand anzunehmen und innerlich Frieden damit zu schließen. In einem Interview mit Bunte beschrieb er seine Haltung zur Krankheit:

„Ich habe meinen Krebs geliebt. Er ist Teil meines Körpers gewesen, ich konnte ihn nicht amputieren.“

Unterstützung erhielt Mendl nach eigenen Angaben von seiner Tochter, die bei AstraZeneca arbeitet und sich beruflich mit dem Thema beschäftigte. Sie habe ihm geraten, den Zustand zu akzeptieren.

„Je freundlicher ich also bin, dachte ich, desto eher lässt mich der Krebs in Ruhe“, erklärte Mendl.

Auch die Angst vor einer erneuten Erkrankung habe ihn nicht dauerhaft bestimmt. In dem Interview sagte er: „Angst, dass der Krebs wieder zurückkommt, habe ich nicht. Angst frisst die Seele auf.“

Infobox: Michael Mendl starb im Alter von 82 Jahren. Die Familie teilte mit, dass er friedlich eingeschlafen sei; weitere Angaben zu Zeitpunkt, Ort und Todesursache waren zunächst nicht bekannt.

Quellen: