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Nadja Benaissa berichtet über Folgen ihrer Brustimplantate und „Promi Big Brother“-Einzug

KI-generiert
01.10.2026 22 mal gelesen 1 Kommentare

Nadja Benaissa spricht über schwere Folgen ihrer Brustimplantate

Die Sängerin Nadja Benaissa berichtet über zwei Jahrzehnte mit körperlichen und seelischen Beschwerden, die sie mit ihren Brustimplantaten verbindet. Wie Joyn schreibt, ließ sich der „Promi Big Brother“-Star die Implantate im Februar 2024 entfernen.

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Die Entscheidung für den Eingriff fiel nach einer langen Leidensgeschichte. Benaissa erklärte, sie habe sich die Implantate vor rund 20 Jahren einsetzen lassen, obwohl sie damals eine schöne Brust gehabt habe. Sie habe sich Komplexe einreden lassen und sich in einer überfordernden Lebensphase befunden, die von Muttersein, Arbeit und inneren Kämpfen geprägt gewesen sei.

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„Ich dachte, ich wäre eine Frau, aber eigentlich war ich noch ein Mädchen.“

Unmittelbar nach der damaligen Operation kamen der Sängerin Zweifel. Als ihr die neue Brust gezeigt wurde, habe sie festgestellt, dass sie ihr zu groß sei. Weil es zu diesem Zeitpunkt kein Zurück mehr gegeben habe, habe sie versucht, sich das Ergebnis schönzureden. Die zunehmende Aufmerksamkeit für ihre große Oberweite habe sie jedoch psychisch belastet.

In den Jahren vor der Entfernung der Implantate kamen laut Joyn starke körperliche Beschwerden hinzu. Benaissa litt demnach unter extremen Brustschmerzen und wusste abends teilweise nicht mehr, wie sie sich hinlegen sollte. Außerdem wurden geschwollene Gelenke an Fingern und Knöcheln sowie starke depressive Verstimmungen beschrieben.

Die Beschwerden wirkten sich auch auf ihre Karriere als Musikerin aus. Ein Ultraschall lenkte schließlich den Verdacht auf einen Riss im linken Implantat. Daraufhin entschied sich Benaissa für die Entfernung der Implantate.

„Schluss! Aus! Fertig! Die Dinger müssen raus!“

Während der Operation stellten die Ärzte fest, dass der Eingriff komplizierter war als zunächst erwartet. Die ursprünglich auf eineinhalb Stunden angesetzte Operation dauerte laut Benaissa fast doppelt so lange wie geplant. Im linken Implantat wurde tatsächlich ein Riss festgestellt; auf der rechten Seite sei der Zustand noch problematischer gewesen.

Die Sängerin schilderte, das rechte Implantat habe sich zersetzt und sich wie ein Mooswuchs in ihrer gesamten Brust ausgebreitet. Als Diagnose nannte sie, dass ihr Körper kein Silikon vertrage. Sie kritisierte außerdem, dass in Deutschland zu wenig darüber aufgeklärt werde, dass Brustimplantate krank machen können.

Schmerzhafte Zeit nach der Operation

Nach dem Eingriff musste Benaissa eine schwierige erste Zeit überstehen. Im Herbst 2024 sprach sie beim Polyton Musikpreis in Berlin in einem Interview mit RTL über die Monate nach der Operation. Sie beschrieb die Phase als schmerzhaft und erklärte, mental sowie körperlich stark angeschlagen gewesen zu sein.

„Es war eine schmerzhafte Zeit. Ich war mental und körperlich ziemlich down.“

Training sei zunächst nicht möglich gewesen. Mit dem zeitlichen Abstand überwiegt für Benaissa jedoch die Erleichterung darüber, dass die Implantate nicht mehr in ihrem Körper sind.

„Ich bin so froh, dass dieses Zeug aus meinem Körper raus ist.“

Mit ihrer Geschichte möchte die Sängerin andere Frauen warnen. Sie wirbt dafür, die eigene Natürlichkeit zu akzeptieren, und rät auch ihrer Tochter dringend von Schönheitsoperationen ab. Zugleich beschreibt sie die besondere Beziehung zu ihrer Tochter, die ihr das Leben gerettet habe, als Benaissa mit 16 schwanger wurde.

„Ich glaube, ich bin auch ein abschreckendes Beispiel.“

Zusammenfassung: Nadja Benaissa ließ sich im Februar 2024 nach 20 Jahren ihre Brustimplantate entfernen. Laut Joyn waren ein Riss, ein zersetztes Implantat, starke Schmerzen und weitere körperliche sowie seelische Beschwerden ausschlaggebend.

Nadja Benaissa zieht bei „Promi Big Brother“ ein

Nach ihrer gesundheitlichen Leidensgeschichte steht für Nadja Benaissa der nächste große öffentliche Auftritt an. Sie gehört zu den Bewohner:innen der 14. Staffel von „Promi Big Brother“ und soll am 5. Oktober 2026 in den „Promi Big Brother“-Garten einziehen.

Die neue Staffel startet am Montag, 5. Oktober 2026, um 20:15 Uhr live in SAT.1 und auf Joyn. Einen 24-Stunden-Livestream gibt es laut Joyn exklusiv auf Joyn.

SendungDatumStartzeitÜbertragung
„Promi Big Brother“5. Oktober 202620:15 UhrSAT.1 und Joyn
24-Stunden-Livestreamab dem Start der Staffelnicht angegebenexklusiv auf Joyn

Joyn hebt hervor, dass Benaissa als ehemalige Sängerin der „No Angels“ zu den bekanntesten deutschen Popsängerinnen zählt. Im Haus könnte sie ihre persönliche Geschichte mit den anderen Bewohner:innen teilen, zumal sie selbst als Reality-TV-Fan gilt.

Ob und wie ausführlich sie über ihre Brustoperation, die lange Leidenszeit und die Erholung sprechen wird, bleibt offen. Für Benaissa beginnt die Teilnahme nach eigener Darstellung in einer Phase, in der sie sich leichter und schmerzfrei fühlt.

Infobox: Nadja Benaissa nimmt an der 14. Staffel von „Promi Big Brother“ teil. Der Staffelstart ist am 5. Oktober 2026 um 20:15 Uhr live in SAT.1 und auf Joyn.

Quelle

Joyn: „‚Promi Big Brother‘-Star Nadja Benaissa: ‚Höllenqualen‘ nach ihrer Brust-OP“.

Quellen:

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Die Kommentare zu solchen OPs gehen oft nur in die Richtung „selber schuld“ oder das sie jetzt halt Werbung für Natur macht, aber ich finde so einfach ist es nun auch wieder nicht. Mit 20 oder noch jünger denkt man ja nicht unbedingt an mögliche Probleme 20 Jahre später, und wenn rundherum alle sagen eine größere Brust währe schöner dann glaubt man das irgendwann vielleicht selber. Gerade wenn man gleichzeitig Mutter ist, arbeitet und sowieso mit sich kämpft, trifft man solche entscheidungen vieleicht nicht ganz frei sondern eher weil man irgendwie dazugehören will.

Was mich an der Geschichte aber auch beschäftigt ist diese Aussage das der Körper Silikon nicht verträgt. Das klingt erstmal logisch, ist medizinisch aber bestimmt nicht bei jeder Frau gleich und sollte nicht so pauschal verstanden werden. Es gibt ja auch kaputte Implantate, Risse und Entzündungen, und nach 20 Jahren ist wohl auch einiges an Material nicht mehr so wie am Anfang. Dieses Bild mit dem Mooswuchs ist ziemlich gruselig, auch wenn ich nicht weis ob das medizinisch wirklich so bezeichnet wird oder ob es einfach ihre Beschreibung dafür war. Jedenfalls hätte man über Kontrollen und mögliche Risiken anscheinend viel früher reden müssen.

Komisch finde ich auch, dass Brustimplantate oft wie etwas ganz harmloses verkauft werden, fast wie zum Frisör gehen. Dabei ist es eine Operation mit Narkose und danach bleibt ja ein Fremdkörper im Körper. Das soll jeder selber entscheiden dürfen, aber dann muss man halt auch ehrlich über Folgekosten, Wechsel, Risse und psychische Belastungen sprechen. Nachher ist man immer schlauer, aber die Aufklärung darf nicht erst stattfinden wenn schon alles weh tut.

Zu den Kommentaren die sagen sie soll jetzt nicht im Fernsehen damit hausieren gehen: Klar, Promi Big Brother ist natürlich nicht gerade ein Krankenhaus oder eine Beratungsstelle. Da wird jede private Geschichte schnell zur Sendung gemacht und bestimmt auch ausgeschlachtet. Trotzdem kann es anderen Frauen helfen wenn jemand offen sagt das eine Entscheidung von früher eben nicht automatisch für immer richtig bleibt. Man darf seine Meinung und sogar seinen Körper später noch ändern, auch wenn man dafür erstmal ordentlich Gegenwind bekommt.

Und das mit der Tochter fand ich irgendwie berührend, auch wenn solche Formulierungen wie „sie hat mir das Leben gerettet“ natürlich sehr schwer wiegen. Eine Tochter sollte nicht das Gefühl bekommen für das Leben der Mutter verantwortlich zu sein. Ich glaube aber sie meinte damit wahrscheinlich, dass die Mutterschaft ihr damals einen Halt gegeben hat und nicht, dass das Kind ihre Aufgabe war. Solche Sachen werden in kurzen Zitaten leider immer etwas platt gemacht.

Ob sie bei Promi Big Brother wirklich über die OP reden will ist ihre Sache. Vielleicht will sie auch einfach mal nur Nadja sein und nicht die Frau mit dem kaputten Implantat. Die Leute vergessen ja gerne, dass hinter solchen Schlagzeilen ein ganz normaler Alltag mit Schmerzen, Arztterminen und Angst steckt. Und am 5. Oktober 2026 um 20:15 Uhr wird dann vermutlich sowieso alles dramatischer geschnitten als es im echten Leben war. Ich hoffe trotzdem, dass daraus nicht nur ein paar tränenreiche Szenen gemacht werden, sondern wenigstens ein halbwegs vernünftiges Gespräch entsteht.
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