Nächster Haft-Urlaub: Hat Grasser bei seinen Ausgängen einen Promi-Bonus?
Karl-Heinz Grasser durfte das Gefängnis Innsbruck unter strengen Auflagen verlassen, was zu einer parlamentarischen Anfrage führte. Die Grünen-Politikerin Agnes-Sirkka Prammer stellte eine Anfrage an die Justizministerin, um mögliche Promi-Privilegien zu klären. Es gibt Zweifel an der üblichen Praxis eines so frühen Ausgangs bei langen Freiheitsstrafen.
Grasser besuchte angeblich seine betagten Eltern während seines Hafturlaubs. Die Öffentlichkeit hat ein Interesse daran, ob ähnliche Genehmigungen auch anderen Strafgefangenen gewährt werden. Es war die Schlagzeile des Sommers: Karl-Heinz Grasser, den man angesichts der vierjährigen Haftstrafe wegen Untreue und Geschenkannahme im Innsbrucker Gefängnis wähnte, speiste mit seiner Frau Fiona an der Seebar im Hotel Linde – und das nicht einmal zwei Monate nach seinem Haftantritt.
- Parlamentarische Anfrage zu möglichen Promi-Privilegien
- Hafturlaub unter strengen Auflagen
- Besuch der Eltern als Grund für den Ausgang
- Öffentliches Interesse an Gleichbehandlung aller Strafgefangenen
- Medienberichte über Grasser beim Essen mit seiner Frau Fiona
„Die Optik im Fall Grasser ist natürlich fatal“, so der Vizepräsident des Landesgerichts laut Kleine Zeitung.
Haftstrafe | Haftantritt | Hafturlaub | Öffentliche Wahrnehmung |
---|---|---|---|
4 Jahre | vor weniger als 2 Monaten | Besuch der Eltern, Restaurantbesuch mit Ehefrau | Diskussion um Promi-Bonus |
Infobox: Karl-Heinz Grasser erhielt weniger als zwei Monate nach Haftantritt einen Hafturlaub, was zu einer parlamentarischen Anfrage und öffentlicher Diskussion über mögliche Promi-Privilegien führte. Die Kleine Zeitung berichtet, dass die Optik des Falls als „fatal“ bewertet wird.
Quelle: Kleine Zeitung, „Nächster Haft-Urlaub: Hat Grasser bei seinen Ausgängen einen Promi-Bonus?“
Quellen: