Christian Lell zieht bei „Promi Big Brother“ ein und spricht über seinen Neuanfang

Autor: Mein Star Redaktion

Veröffentlicht:

Kategorie: Neuigkeiten

Zusammenfassung: Christian Lell zieht 2026 bei „Promi Big Brother“ ein, um nach Rückzug und Skandalen über Krisen, mentale Gesundheit und seinen Neuanfang zu sprechen.

Christian Lell zieht bei „Promi Big Brother“ ein und spricht über seinen Neustart

Christian Lell gehört zum Cast von „Promi Big Brother“ 2026. Neben Ex-Profiboxer Axel Schulz, No-Angels-Star Nadja Benaissa und Schauspieler Gedeon Burkhard zieht auch der einstige FC-Bayern-Spieler in den TV-Knast ein. Der 42-Jährige möchte den Auftritt nach fast drei Jahren Rückzug aus der Öffentlichkeit nutzen, um sich neu zu präsentieren und mit seiner Vergangenheit abzuschließen.

Im Gespräch mit der Abendzeitung erklärte Lell, er habe sich bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nach Skandalschlagzeilen und juristischem Ärger im Zusammenhang mit seinem früheren Immobilienunternehmen habe er sich selbst wiederfinden wollen. „Ich wollte irgendwann nicht mehr nur funktionieren, sondern verstehen, wer ich eigentlich bin, wenn all das wegfällt, womit ich mich früher identifiziert habe“, sagte er der Zeitung.

Die Teilnahme an der Realityshow sieht Lell als Möglichkeit, wieder sichtbar zu werden. „Jetzt gehe ich wieder in die Sichtbarkeit. Und ‚Promi Big Brother‘ ist dafür wahrscheinlich der ehrlichste und gleichzeitig verrückteste Ort: kein Handy, keine Inszenierung, kein Rückzug.“ Entscheidend sei für ihn, dass sich die Zuschauer selbst ein Bild von ihm machen könnten.

„Die Menschen können sich selbst ein Bild machen.“ – Christian Lell gegenüber der Abendzeitung

Infobox: Christian Lell nimmt 2026 an „Promi Big Brother“ teil. Nach einem fast dreijährigen Rückzug möchte er sich der Öffentlichkeit neu zeigen und seine persönliche Entwicklung thematisieren.

Keine Angaben zur Gage

Über die Bezahlung für seine Teilnahme an der Sat.1-Show machte Lell keine konkreten Angaben. Geld spiele bei einer solchen Produktion zwar eine Rolle, sei aber nicht der Grund für seine Entscheidung gewesen.

„Natürlich spielt bei einem solchen Format auch die Gage eine Rolle. Aber sie war nicht der Grund für meine Entscheidung“, erklärte der ehemalige FC-Bayern-Spieler der Abendzeitung. Konkrete Zahlen zu seinem Verdienst nannte er nicht. Er verwies lediglich darauf, dass es sich um ein professionelles Engagement mit einer entsprechenden professionellen Vereinbarung handle.

Seine Zurückhaltung begründete Lell mit seinem veränderten Verhältnis zu Erfolg und Anerkennung. „Ich habe viele Jahre meines Lebens Erfolg über Zahlen, Status und Außenwirkung definiert. Heute sind andere Dinge für mich wertvoller“, sagte er.

Infobox: Lell nennt keine konkrete Gage. Er bezeichnet die Teilnahme als professionelles Engagement, betont jedoch, dass die Bezahlung nicht ausschlaggebend gewesen sei.

Aufarbeitung von Skandalen und schwierigen Lebensphasen

Christian Lell sprach im Interview auch über die Schlagzeilen der vergangenen Jahre. In der Öffentlichkeit war er unter anderem wegen Drogenvorwürfen, Beleidigungen und Klagen im Zusammenhang mit Bauverzögerungen seines früheren Immobilienunternehmens präsent. Das Unternehmen habe er vergangenes Jahr verkauft.

Mit seiner Teilnahme an „Promi Big Brother“ möchte Lell nach eigener Darstellung den Menschen hinter den Schlagzeilen zeigen. „Viele kennen den Fußballer Christian Lell oder bestimmte Schlagzeilen aus meinem Leben. Aber kaum jemand kennt den Menschen dahinter“, sagte er der Abendzeitung.

Im TV-Format wolle er über Erfolg und dessen Folgen sprechen. Dazu gehörten für ihn Druck, Ego, Selbstsabotage, Verlust und mentale Gesundheit. Außerdem wolle er seine Schwester, seine dunkelsten Momente und den kompletten Neuaufbau seines Lebens thematisieren.

Lell verwies in diesem Zusammenhang auf die Bücher „Findning Freedom“ und „Beyond Business“ sowie auf ein von ihm entwickeltes Reset-System für Menschen, die im Leben vieles erreicht hätten, aber spürten, dass noch mehr möglich sei.

Infobox: Lell will im Reality-TV nicht nur über seine Fußballkarriere sprechen, sondern auch über persönliche Krisen, mentale Gesundheit und seinen Neuanfang.

Dankbarkeit für die Zeit beim FC Bayern

Ein zentrales Kapitel in Lells Leben ist seine Zeit beim FC Bayern München. Der Verein hatte ihn bereits als Kind in der Nachwuchsabteilung entdeckt. Von 2003 bis 2010 spielte der heute 42-Jährige in der Profimannschaft.

In seiner letzten Saison kam Lell unter Trainer Louis van Gaal kaum noch zum Einsatz. Anschließend wechselte er zu Hertha BSC. Auf seine Zeit beim Rekordmeister blickt er nach eigener Aussage dennoch mit großer Dankbarkeit zurück.

„Ich durfte auf einem Niveau Fußball spielen, von dem Millionen Kinder träumen.“ – Christian Lell gegenüber der Abendzeitung

Lell erklärte, Bayern München habe ihn geprägt. Er nannte Disziplin, Wettbewerb, Druck, Verantwortung und das permanente Streben nach Leistung als Erfahrungen, die er mit dem Klub verbinde.

Die Bedeutung des Vereins reiche für ihn jedoch über den Sport hinaus. Er sei ein Münchner Kindl und in der Säbener Straße aufgewachsen. Der FC Bayern sei für ihn als Kind ein sicherer Hafen gewesen, während seine Kindheit von Gewalt, Missbrauch und Alkohol geprägt gewesen sei.

Infobox: Christian Lell spielte von 2003 bis 2010 für die Profimannschaft des FC Bayern. Trotz späterer Konflikte verbindet er mit dem Verein Dankbarkeit und persönliche Erinnerungen.

Gescheiterte Versöhnung mit dem FC Bayern

Lell berichtete der Abendzeitung, dass ihn die Verbindung seines Namens mit negativen Schlagzeilen jahrelang belastet habe. Dies habe weder dem Verein noch dem Menschen entsprochen, der er eigentlich sei. Gemeinsam mit dem frühen Tod seiner Schwester sei dieses Thema während seiner Depression besonders wichtig für ihn gewesen.

Ende 2025 wandte sich Lell deshalb mit einer persönlichen E-Mail an Uli Hoeneß. Er habe damit ein Zeichen der Verantwortung, Aufarbeitung und Versöhnung setzen wollen. Die Reaktion darauf sei Anfang dieses Jahres jedoch ernüchternd gewesen.

„Mir wurde deutlich vermittelt, dass der FC Bayern mich derzeit ablehnt und mich auch nicht mehr im Trikot des Vereins sehen möchte.“ – Christian Lell gegenüber der Abendzeitung

Trotz dieser Zurückweisung hält Lell eine spätere Annäherung nicht für ausgeschlossen. Integration, Empathie und Mitgefühl bedeuteten für ihn auch, Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu verändern und wieder aufeinander zuzugehen. „Vielleicht kommt dieser Moment auch zwischen dem FC Bayern und mir irgendwann. Meine Tür ist offen“, sagte er.

Er werde nicht vergessen, welche Bedeutung der FC Bayern für den Jungen aus der Säbener Straße und später für sein gesamtes Leben gehabt habe.

Infobox: Lell wandte sich Ende 2025 an Uli Hoeneß, erhielt Anfang dieses Jahres jedoch eine für ihn ernüchternde Reaktion. Eine spätere Versöhnung mit dem FC Bayern schließt er nicht aus.

Rückzug, Meditation und persönliche Neuorientierung

Sein Rückzug aus der Öffentlichkeit sei eine bewusste Entscheidung gewesen, erklärte Lell. Nach seiner Zeit als Fußballer habe er als Unternehmer gearbeitet, vor allem im Immobilienbereich. Er habe viel aufgebaut und erreicht, dabei aber erkannt, dass äußerer Erfolg nicht automatisch innere Freiheit bedeute.

Die vergangenen knapp drei Jahre bezeichnete er als radikalen Rückzug. In dieser Zeit habe er geschrieben, meditiert und sehr viel Sport gemacht. Außerdem habe er sich intensiv mit Bewusstsein, Ernährung, Longevity, mentaler Gesundheit und menschlicher Performance beschäftigt.

Sein Leben habe er Schritt für Schritt neu aufgebaut. Aus dem Fußballer sei heute wieder Christian geworden, betonte Lell im Gespräch mit der Abendzeitung.

Infobox: Der Rückzug dauerte nach Lells Angaben knapp drei Jahre. Er nutzte diese Zeit für persönliche Entwicklung, Sport und die Auseinandersetzung mit mentaler Gesundheit.

Christian Lell zieht als Single ins „Promi Big Brother“-Haus

Eine Partnerin hat Lell derzeit nicht. Die letzte Frau, mit der er sich öffentlich präsentierte, war Parishee Towakolian, die Ex-Freundin von Christine Neubauers Sohn Lambert Dinzinger jr.

„Ich war über einen Zeitraum von fast 27 Jahren eigentlich durchgehend in langen Beziehungen“, sagte Lell der Abendzeitung. In das „Promi Big Brother“-Haus werde er als Single einziehen.

Er habe zunächst lernen müssen, allein zu sein und sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Besonders die vergangenen zwei Jahre seiner Transformation seien dafür wichtig gewesen. Erst nachdem er mit sich selbst im Reinen gewesen sei, habe er die Tür für einen anderen Menschen wieder ehrlich öffnen können.

Diese Tür stehe inzwischen wieder offen. Lell wünsche sich eine Partnerin, der er auf Augenhöhe begegnen könne. Er sei bereit, wieder zu lieben, eine echte Partnerschaft aufzubauen und eine Familie zu gründen.

Infobox: Lell zieht als Single in die Show. Nach fast 27 Jahren in langen Beziehungen möchte er künftig wieder eine Partnerschaft auf Augenhöhe und eine Familie aufbauen.

Alkoholfreie Wiesn vor dem TV-Start

Das Abenteuer „Promi Big Brother“ 2026 beginnt für Christian Lell am 5. Oktober. Zuvor kann er noch das Oktoberfest besuchen. Alkohol trinkt der frühere Profi-Fußballer heute jedoch nicht mehr.

Die Wiesn sei ihm als Münchner Kindl trotzdem wichtig. Er freue sich auf die Atmosphäre und erklärte, dass „richtig die Sau rauslassen“ bei ihm heute anders aussehe als früher. An den Schießbuden sollte man ihn dennoch nicht unterschätzen: Nach eigener Aussage ist er dort ein begnadeter Schütze.

Infobox: „Promi Big Brother“ 2026 startet am 5. Oktober. Lell trinkt keinen Alkohol mehr, freut sich aber weiterhin auf die Atmosphäre des Oktoberfests.

Respekt vor den Mitbewohnern

Zu seinen Mitbewohnern äußerte sich Lell ebenfalls. Axel Schulz finde er wegen dessen Sportgeschichte spannend. Nadja Benaissa interessiere ihn aufgrund ihrer Karriere und ihrer Erfahrungen in der Öffentlichkeit.

Gleichzeitig rechnet Lell damit, dass ihn möglicherweise gerade eine Person überraschen könnte, von der er vor dem Einzug nichts erwartet habe. Wie er beim Publikum ankommt, bleibt nach Angaben der Abendzeitung abzuwarten.

Infobox: Lell nennt Axel Schulz und Nadja Benaissa als besonders interessante Mitstreiter. Zugleich erwartet er Überraschungen durch Personen, die er bisher nicht auf dem eigenen Radar hatte.

Quellen: